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Aufgrund des hohen Leidensdruck der Patienten mit Bauchbeschwerden biete ich eine breite Palette an Darmdiagnostik an. Mithilfe einer guten Anamnese im Vorhinein kann ich genau schauen, welche Untersuchungen bei unklaren Magen-Darm-Beschwerden sinnvoll sein können.

ReizdarmsyndromMagenübersäuerungDivertikelBlähungenDurchfallVerstopfungenPilze

Was ist ein Reizdarm?
Eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

„Beim Reizdarm-Syndrom haben Menschen häufig Gluckern oder einen unangenehmen Druck oder Völlegefühl im Bauch und tendieren zu Durchfall oder Verstopfungen. Die Leidenden haben meist schon eine Riesen- Odyssee hinter sich und es wurde keine wirkliche Ursache dafür gefunden. Mögliche Ursachen können z.B. kleinste (sog. Mikro-) Entzündungen der Darmschleimhaut (endoskopisch nicht erkennbar oder befindlich an Stellen, wo ein Endoskop erst gar nicht hinkommt) sein, die wiederum verschiedene weitere Folgen (wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten) haben können. Eine ausführliche Stuhluntersuchung mit den richtigen Parametern/ Markern kann hier hilfreich sein.

Bei einer bakteriellen Fehlbesiedelung (Dysbiose) kann auch der Magen betroffen sein. Aber nicht nur aufgrund einer Dysbiose, sondern auch aufgrund falscher Ernährung und Lebensgewohnheiten können zu Übersäuerung und damit ggfs. zu Sodbrennen führen. Hier kann eine naturheilkundliche und orthomolekulare Prophylaxe lindernd wirken.Achtung: Aufstoßen ist nicht gleich Sodbrennen! Sowohl Sodbrennen als auch Aufstoßen sind nicht zwangsläufig ein Zeichen einer Magenübersäuerung. Die Ursachen dafür können auch Verdauungs- bzw. Darmstörungen sein.  Auch hier erstelle ich Ihnen ein individuelles Konzept.

Bei Darm-Divertikel handelt es sich um Ausstülpungen der Darmwand. Dabei soll es sich meist um eine „erbliche Bindegewebsschwäche“ oder „genetische Disposition“ handeln, so waren jedenfalls die bisherigen schulmedizinische Annahmen. Doch mittlerweile weiß man auch, dass ballaststoffarme Nahrung und zu wenig Bewegun zu Verstopfungen führen kann, und somit zur Entstehung von Divertikeln beiträgt. Aber auch chronische kleinste Mikroentzündungen der Darmschleimhaut können die Darmwände dünner werden lassen. Dabei wölbt sich die Darmschleimhaut an manchen Stellen nach außen. Sind sie einmal da, gehen sie nicht einfach wieder weg. Divertikel können auch gefährlich werden, wenn sich Speisereste hineinsetzen und entzünden, das nennt man dann Divertikulitis. Divertikel kann man im schlimmsten Fall nur operativ entfernen lassen. Hier ist eine besondere und schonende Ernährungsweise sinnvoll. Aber dennoch kann man auch mit den passenden Naturheilmitteln das deutlich geschwächte Schleimhautsystem stärken, um somit die häufigen Blähungen, die Dauerentzündungen und anderen Beschwerden, die Divertikel langfristig verursachen können, einzudämmen/ zu lindern.

Jeder Mensch hat sie und für jeden Menschen sind sie unangenehm. Werden sie zu viel, schränkt es nicht nur immens den Alltag der Leidenden ein, sondern vielmehr muss man sich endlich darüber im Klaren sein, dass ständige Blähungen viele verschiedene krankhafte Ursachen haben können! Beispielsweise kann es sich um Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder um Entzündungen im Darm handeln. Es kann einhergehen mit Enzymmangel und die dadurch nicht richtig gespaltenen Nahrungsmitteln. Auch eine überlastete Leber, aber vor allem eine bakterielle Fehlbesiedelung auf unserer Darmflora mit sogenannten Fäulniskeimen, die sich immer weiter ausbreiten und vermehren, können Gründe dieser unangenehmen „Lüfte“ sein. Wir können schauen, woher sie kommen, und welche Diagnostik und welche Therapie bei Ihnen Sinn macht.

Unter Durchfall leidet man, wenn man mehr als dreimal am Tag Stuhlgang hat und dieser eine weiche bis flüssige Konsistenz hat. WICHTIG!!!! Da es sich bei Durchfall auch um eine Infektionskrankheit handeln kann, ist es ganz wichtig, dass Sie diese vor einem Termin bei mir von einem Internisten oder Allgemeinarzt  haben ausschließen lassen!  Erst dann darf ich Sie mit dieser Indikation (Durchfall) behandeln! Ansonsten kann ein Durchfall  -wenn er dann nicht infektiös bedingt ist- sowohl toxisch, vegetativ oder auch aufgrund von Nahrungsintoleranzen/-allergien und/oder aufgrund feinster Schleimhautläsionen (leaky gut) und/ oder Schleimhaut-Entzündungen entstehen. Divertikel können auch Gründe für Durchfall sein, auch hier ist es wichtig, dies im Vorhinein durch einen Gastroenterologen abgeklärt zu haben. Besonders wenn sie begleitend Schmerzen haben! Bei andauernden Beschwerden können wir bestimme Stuhlanalytiken veranlassen, um endlich der Sache auf den Grund zu gehen. Hier gibt es einige Parameter, die es zu untersuchen gibt. Durchfall muss man nicht hinnehmen, denn letztlich zieht dies auch einen Rattenschwanz an Folgeerkrankungen, Nährstoffmangel, Müdigkeit, weitere Entzündungen und vieles mehr nach sich!

Unter einer Verstopfung leidet man, wenn man seltener als drei Mal pro Woche Stuhlgang hat. Dabei sind meist ein Viertel aller Stuhlgänge besonders hart, „kleinportiönig und/oder bröckelig“. Außerdem benötigt der darunter Leidende viel Kraft, um sie heraus zu befördern. Da Verstopfungen auch ihre Gründe haben, liegt es nahe, diesen Ursachen auf den Grund zu gehen. Schwerwiegende Gründe können z.B. eine bakterielle Fehlbesiedelung der Darmflora, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Spaltungsschwierigkeiten der Nahrungsbestandteilen aufgrund Enzymmangel bspw. sein oder  es können auch ganz harmlose Gründe wie zu wenig Trinken und Nährstoffmangel vorliegen. Das kann man heutzutage durch eine vernünftige Stuhluntersuchung herausfinden. Eine Stuhluntersuchung ist ganz leicht und nur mit ganz wenig Aufwand bequem von zu Hause aus durchzuführen. Sie bekommen von mir das Material mit und können es ganz einfach auch selbst verschicken. Nach Ihrem Ergebnis kann ich Ihnen eine passende Probiotika-Kur und falls notwendig andere Nährstoffe verschreiben.

Sie begegnen uns überall! Wir atmen sie ein, wir verzehren sie aus Versehen oder aber auch unbewusst, weil sich Sporen auf unserer Nahrung befinden können, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind. Überall gibt es sie! Und jeder Mensch hat sie! Normalerweise bei den alltäglichen nicht vermeidbaren Mengen, denen unser Körper ausgesetzt ist, kann unser Immunsystem gut mit ihnen umgehen. Wenn es aber im Fall eines geschwächten Immunsystem, was wiederum mit einer bakteriellen Fehlbesiedelung der Darmflora einhergeht, zu tun hat oder im Falle, dass man einem Zuviel an Pilzen -aus was für Gründen auch immer- ausgesetzt war, können diese Pilze eine Menge Schaden anstellen und uns kann es sehr schlecht gehen. Quälender Durchfall, Hungerattacken auf Süßes. Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, Blähungen, Nagelpilze können auch typische Symptome für einen systemischen Mykosebefall sein. Ursachen können hierbei sehr vielfältig sein und es gilt dies herauszufinden, denn auf Dauer kann eine übermäßige oder chronische Pilzbelastung viele weitere chronische Erkrankungen herbeiführen oder verschlechtern. Eine Pilzerkrankung ist niemals zu unterschätzen! Eine Pilzerkrankung (Mykose) kann man mithilfe einer Stuhluntersuchung feststellen und bei Diagnose auch gut therapieren.