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Als erstes möchte ich bei diesem Thema Wichtiges erwähnen: Ein Therapie bei mir ersetzt NICHT die Behandlungen beim Gynäkologen oder Kinderärzten. Vielmehr kann ich hier nur begleitende Untersuchungen und Empfehlungen aussprechen, die natürlich mit ihren Fachärzten im Vorhinein besprochen werden können. Denn schon frühzeitig während der Schwangerschaft kann eine gesunde Darmflora der Mutter prägend für die Entwicklung der Darmflora und damit des Immunsystems des Säuglings und Kindes sein. Auch während der Schwangerschaft dürfen probiotische und orthomolekulare Mittel zu einer gesunden Ernährung ergänzt werden. Hier sind natürlich vorherige richtige Analysen besonders wichtig, weil auch hier nicht einfach irgendwelche Mittelchen eingenommen werden dürfen. Notwendig ist die Erstellung eines ganz individuellen Therapieplanes, denn schließlich handelt es sich ja hier um ein neues junges Lebewesen. Was schließlich auch bekannt ist, sollten Schwangere nicht bei verschiedene „Zipperlein“ direkt zu harten Medikamenten greifen. In vielen Fällen kann man zunächst erst einmal zu naturheilkundlichen Maßnahmen greifen. Auch hier kann ich Sie beraten.

BrustdrüsenentzündungKaiserschnittbaby / Baby mit AllergierisikoVerdauungsstörungenMilchschorf

Durch Milchstau oder eine Brustwarzenentzündung kann es zu einer Brustdrüsenentzündung (Mastitis) kommen. Der betroffene Brustbereich ist gerötet, hart und schmerzhaft. Eine Brustdrüsenentzündung tritt v.a. bei stillenden Frauen auf. Hier kann die Ursache, feinste Einrisse in der Brustwarze sein. Brustentzündungen ausserhalb der Stillzeit sind selten, z.B. durch Zysten oder Hormonstörungen, Piercing. Bei einer Brustdrüsenentzündung ausserhalb des Wochenbetts oder bei immer wiederkehrenden Brustentzündungen, sollte unbedingt eine Geschwulstbildung (Tumor, Zyste) vom Arzt ausgeschlossen werden! Ansonsten bei Brustdrüsenentzündungen (ohne Fieber!) kann ich Ihnen gute naturheilkundliche und orthomolekulare Mittel empfehlen.

*1 „Kaiserschnitt und Säuglingsnahrung stören bei Babys den Aufbau der Darmflora und steigern damit das Risiko für spätere Erkrankungen wie etwa Allergien. Kanadische Forscher fanden heraus, dass die Art der Geburt und die frühe Ernährung die Zusammensetzung der Bakterien im Darm prägen. Das berichtet das Team um Meghan Azad von der University of Alberta in Edmonton in der Fachzeitschrift „Canadian Medical Association Journal“ (CMAJ).

Bei der Geburt ist der Darm eines Kindes noch keimfrei. Welche Bakterien den Verdauungstrakt besiedeln, beeinflusst die Gesundheit im späteren Leben. Eine gestörte Darmflora wird mit Problemen wie etwa Asthma, Allergien oder Fettleibigkeit in Verbindung gebracht. Die Forscher ermittelten nun an 24 Kindern, wie sich die Darmflora im frühen Leben entwickelt – abhängig von Geburtsart und Ernährung. Dazu untersuchten sie Stuhlproben der Säuglinge im Alter von drei bis vier Monaten auf die DNA von Bakterien. Die Resultate glichen sie dann mit Geburtsart, Ernährung und anderen Faktoren wie etwa der Einnahme von Medikamenten ab. Sechs Kinder kamen per Kaiserschnitt zur Welt, zehn wurden gestillt.

Resultat: Die Art der Geburt und die Ernährung beeinflussten die Zahl und Zusammensetzung der Bakterien. Per Kaiserschnitt geborene Kinder hatten eine geringere Fülle von Mikroorganismen im Darm. Auch die Vielfalt der Bakterien war kleiner, Keime der eigentlich gängigen Gattung Bacteroides fehlten ganz.

Das sei wichtig, schreiben drei Forscher um Rob Knight von der University of Colorado in Boulder in einem ergänzenden Kommentar. „Ein frühes Zusammenspiel mit nützlichen Bakterien trainiert das Immunsystem der Babys und ist daher entscheidend für die gesunde Prägung von Immunantwort und Stoffwechsel.“

Auch die frühe Ernährung hinterließ Spuren im Darm: Kinder, die mit der Flasche gefüttert wurden, hatten zwar eine besonders hohe Keimfülle. Unter den Bakterien fanden die Forscher aber auch vermehrt den Erreger Clostridium difficile, der etwa mit Darmerkrankungen in Zusammenhang steht.“

Was viele Mütter nicht wissen, heutzutage kann man auch schon bei Säuglingen den Darmflorastatus untersuchen lassen. Ich arbeite mit einem Labor zusammen, die diese spezielle Labordiagnostik ab der 2. Lebenswoche für Babys anbieten.

Verdauungsstörungen / Verstopfung bei Babys & Kleinkindern / Darmsanierung Kinder

Appetitlosigkeit, Verstopfung, Schmerzen beim Stuhlgang, z.B durch harten Stuhl, Darmhauteinrisse und (3-Monats-) Koliken können möglicherweise durch Dysbalancen der Darmflora (aufgrund Mangel an Bifido-Bakterien) oder aufgrund enzymatischer Fehlregulation oder Entzündungsprozessen verursacht sein. Auch hier können Darm-Checks speziell für Babys, Kleinkinder und Kinder sinnvoll sein. Denn auch für ganz junge Menschen gibt es gute naturheilkundliche, probiotische und orthomolekulare Empfehlungen

Milchschorf zeigt schuppende, nässende und gerötete Hautentzündungen auf dem Oberkopf und evtl. im Gesicht des Babys. Hierbei handelt es sich um exematöse, trockene Haut. Oftmals kann Milchschorf ein Wegbereiter des endogenen Ekzems sein. Mögliche Ursache kann eine allergische Diathese (Konstitution/Beschaffenheit/Bereitschaft) sein. Auch hier können eine bestimmte Analytik des Darmes und die Gabe verschiedener naturheilkundlicher und orthomolekularer Mittel Sinn machen.

 

*1 http://www.welt.de/gesundheit/article113627636/Kaiserschnitt-stoert-bei-Babys-Aufbau-der-Darmflora.html