Schon länger weiß man, dass zwischen der Gemütslage eines Menschen und dessen Darm ein großer Zusammenhang besteht. Bis vor einiger Zeit hat man das jedoch immer nur umgekehrt betrachtet: „Etwas schlägt mir auf den Bauch“, also Stress, Kummer, Ärger oder Trauer verursacht „Bauchbeschwerden“, bzw. Magen-Darmbeschwerden. Mittlerweile beschäftigt man sich nun auch damit, dass Darmbeschwerden, Nahrungsmittelallergien –oder Intoleranzen und damit auch chronische Entzündungen die Ursache von Depressionen und auch Burn out sein kann. Zu diesem Thema gab es in den letzten Jahren zahlreiche Studien, die bestätigen, dass unser Darm in einem direkten Kontakt zu unserem Darm steht. Die Darmflora scheint sogar in der Lage zu sein, unsere Emotionen zu steuern. Also kann es durchaus sein, dass manche Formen von Depression oder Burn out eine Folge einer Störung der Darmflora ist, also umgekehrt als man früher immer angenommen hat. Dies gilt es natürlich in allererster Linie herauszufinden. Weiterhin weiß mittlerweile jeder, dass das Hormon Serotonin verantwortlich für unsere Glücksgefühle ist. Was hier erwähnenswert ist, und noch nicht jeder weiß, ist, dass Serotonin zu ca. 95 % in unserem  Darm produziert wird. Und was liegt näher, dass -wenn die „Produktionsstätte“ krank oder nicht in Ordnung ist- das Produkt auch nicht oder nicht vollständig produziert werden kann?!? Dasselbe trifft auch auf die Aminosäure Tryptophan, welches für den Transport des Serotonins im Körper zuständig ist, zu. Auch dessen Produktion kann gestört sein.

Stress, Ängste und andere Faktoren spielen bestimmt auch eine große Rolle, aber eben nicht die einzige!  Ein vernünftiges Stressmanagement, naturheilkundliche& orthomolekulare Prophylaxe, sowie eine Hormonanalytik, die ich ebenfalls anbiete, machen hier Sinn, um eventuell bestehende Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit und Überforderung auszugleichen. Auch begleitend zu einer Psychotherapie, die Sie vielleicht schon machen, kann ich Ihnen zur Seite stehen.

Ich möchte hiermit allerdings ausdrücklich erwähnen, dass ich hier nicht die Menschen anspreche, die von sehr schwerwiegender Depression (z.B. Suizidgefährdete) betroffen sind. Diese Menschen kann und darf ich leider NICHT behandeln!!!